[R] Das Schattenreich der Vampire von Bella Forrest

25. März 2016 |
0,99€ (eBook) | 306 Seiten | Band 1 von 25 (bisher) | Auf Goodreads
Am Abend von Sofia Claremonts siebzehntem Geburtstag wird sie in einen Albtraum hineingesogen, aus dem sie nicht erwachen kann. Während eines ruhigen Abendspaziergangs am Strand begegnet sie einer gefährlichen blassen Kreatur, die sich nach viel mehr sehnt als nur ihrem Blut.
Sie wird in das Schattenreich entführt, eine Insel, auf der es der Sonne bis in alle Ewigkeit untersagt ist zu scheinen. Eine Insel, die auf keiner Karte zu finden ist und die von dem mächtigsten Vampirzirkel auf dem Planeten beherrscht wird. Dort wacht sie als eine Sklavin, als eine Gefangene in Ketten auf.

Sofias Leben erfährt eine aufregende und angsteinflößende Kehrtwendung, als sie aus Hunderten von Mädchen ausgewählt wird, ein Mitglied des Harems in den Baumkronen zu werden, Eigentum des dunklen, königlichen Prinzen Derek Novak.
Trotz seiner Sucht nach Macht und seines zwanghaften Durstes nach ihrem Blut wird Sofia sehr schnell klar, dass sein Quartier der sicherste Ort auf der Insel ist, und sie alles in ihrer Macht stehende tun muss, um ihn für sich zu gewinnen, wenn sie auch nur noch eine einzige weitere Nacht überleben will.


Es ist wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich ein Buch so unglaublich schlecht fand, dass ich es fast schon wieder gerne gelesen habe. Zugegeben verspricht der Klappentext keine sonderlich tiefgreifende und originelle Handlung, sondern eher eine 0815-Vampir-Lovestory, aber selbst diese grenzte wirklich ans Lächerliche.
Die Geschichte beginnt eigentlich ganz gut. Sofia fährt mit ihrer Zieh-Familie, inklusive ihrem besten Freund/Schwarm Ben in den Urlaub. Nach einem missglückten Liebesgeständnis ihrerseits wird sie von Vampiren in das Schattenreich entführt. So weit so gut. Aber was dann kam, war wirklich unbeschreiblich.
Sofia wird dem Harem des Prinzen zugeteilt, der sofort etwas ganz Besonderes in ihr sieht...nach ungefähr zwei Sekunden Blickkontakt. Von diesem Moment an kann der Gute nicht mehr ohne seine Sofia, schleppt sie wie einen Hund hinter sich her (Wahlweise auch auf seinem Arm, denn sie kann offensichtlich nicht alleine laufen) und schwafelt alle zwei Seiten davon wie verboten lecker doch ihr Blut riecht.
Sofia fühlt sich bei ihrem Entführer/Marshmallow-Vampir ebenfalls ganz wohl und verschwendet recht bald auch keinen Gedanken mehr an zu Hause (Okay, den einen kleinen Fluchtversuch muss man ihr schon zu Gute halten). Die Geschichte schleppt sich von einem Kapitel ins nächste und nachdem ich das Buch beendet habe, fühlt es sich an, als hätte ich gerade einmal den Prolog gelesen.
Wirklich langweilig wurde es allerdings nie, denn ich hatte immer etwas zu lachen. Sei es nun Dereks klischeehaftes Vampir-Verhalten, Sofias Stumpfsinnigkeit oder die flache Handlung.
So bekannt die Idee auch schon sein mag, da hätte man wirklich mehr draus machen können.
Man beachte die 25(!) Bände der Reihe. Da bin ich ja schon fast neugierig was die Autorin sich da noch ausgedacht hat.

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