[Film] Das Schicksal ist ein mieser Verräter

18. Dezember 2014 |
http://privatkino.files.wordpress.com/2014/06/das-schicksal-ist-ein-mieser-verrc3a4ter-film.jpghttp://files.hanser.de/hanser/pics/978-3-446-24009-4_213625135649-83.jpg

Zum Film
Ich habe mich ja etwas länger vor dem Film gedrückt; zum einen da er mich nicht großartig gereizt hat und zum anderen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich dieses traurige Buch unbedingt auf der Leinwand verfilmt sehen muss.
Allgemein bin ich kein großer Fan von Filmdramen. Da gibt es nur wenige Ausnahmen, die ich wirklich gut finde und auch mehr als einmal gesehen habe.

Nachdem ich das Buch zwar ganz gut, aber nicht absolut genial fand, hat mir der Film umso besser gefallen.
Die Schauspieler haben ihre Sache absolut autenthisch und mit viel Herz gemacht und die Chemie zwischen Shailene Woodley und Ansel Elgort hat eindeutig gestimmt. Auch die anderen Schauspieler fand ich sehr passend gewählt und konnten mich restlos überzeugen.
Der schräge Humor und die schönsten Zitate wurden gänzlich übernommen, was den Film sehr nahe am Buch hält. Wenn ich mich nicht irre, wurden einige Dialoge sogar buchgetreu übenommen.
Ausgelassene Szenen wurden später gekonnt in eine andere Szene eingebaut, ohne dass sie fehl am Platz wirkten. Dadurch waren eigentlich alle Szenen vorhanden, die wichtig sind und das Buch zu dem machen, was viele so lieben.
Auch so kleine Dinge, wie die Sprechblasen, die auftauchen wenn Hazel und Gus miteinander schreiben, geben dem Film das gewisse Etwas.
http://images6.fanpop.com/image/photos/37100000/Hazel-texting-Gus-TFIOS-the-fault-in-our-stars-37185466-1296-730.jpg Oder Details, die im Buch nur am Rande genannt werden, dann aber im Film auftauchen. Es war einfach schön so viele Dinge im Film zu finden, die im Buch genannt wurden.
Die meisten, die das hier lesen wissen sicher, wie die Geschichte ausgeht. Aber für diejenigen, die es nicht wissen lasse ich haarkleine Ausführungen was das Ende betrifft mal aus.
Ich kann nur sagen, dass ich auch diesmal nicht geweint habe, wie beim Buch auch. Ich war natürlich traurig, aber durch den stätigen Humor und die "Es ist alles nicht so schlimm"-Stimmung, war das Ende tatsächlich nicht so furchtbar.
Der Film arbeitet nicht auf dieses Ende hin und bereitet den Zuschauer auch nicht darauf vor. Er drückt nicht auf die Tränendrüse, wodurch ich auch nicht das Gefühl hatte gleich in Tränen auszubrechen und dies auch zu müssen.
Deshalb ist "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" mal eine nette Abwechslung zu anderen Filmen, die sich mit Krebs und ähnlichen Schicksalen auseinander setzen.
http://thenypost.files.wordpress.com/2014/06/tfios2.jpghttp://www.reellifewithjane.com/wp-content/uploads/2014/06/The-Fault-In-Our-Stars-10.jpg 
 Fazit
Zwar bin ich noch immer der Meinung, dass solche Filme und Bücher einfach nie mein Lieblingsgenre werden, aber für Fans des Buches ist der Film mit Sicherheit ein Highlight.

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