[Film] Beautiful Creatures- Eine unsterbliche Liebe

26. März 2014 |
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Die Verfilmung von Sixteen Moons ist ja schon fast vor einem Jahr in die Kinos gekommen, aber gesehen habe ich sie tatsächlich erst jetzt. Der Trailer hat mir damals überhaupt nicht gefallen und da wollte ich den Film lieber nicht sehen, aus Angst vielleicht enttäuscht zu werden. Das Buch ist nämlich eines meiner All-time-favorites aus meiner Anfangszeit als Buchblogger.
Jetzt habe ich ihn schließlich doch gesehen und in so mancher Hinsicht wurde ich wirklich positiv überrascht.

Darsteller
Die Schauspieler waren damals ausschlaggebend dafür, dass ich den Film nicht sehen wollte. Alden Ehrenreich und Alice Englert passten absolut nicht in meine Vorstellung von Ethan und Lena. Aber mal ehrlich, wie oft kommt es vor, dass einem die Schauspieler hunderprozentig gefallen? Mir passiert das leider nicht so oft. Im Trailer aber war Alice Englert mir einfach nicht düster genug und Alden Ehrenreich schien mir als Ethan zu nichtssagend. Da ist mir irgendwie die Lust auf den Film vergangen.
Aber, ja jetzt kommt das große Aber: Beide haben mich restlos überzeugen können. Alden Ehrenreich hat Ethan so buchgetreu verkörpert, dass hätte ich nicht erwartet. Er bringt eine wunderbare Prise Humor mit in den Film, ohne dass die düstere Athmosphäre darunter leidet. So war es im Buch nicht wenn ich mich recht erinnere, aber im Film absolut super. Und auch Alice Englert finde ich hat ihre Sache wirklich gut gemacht. Nur leider fand ich ihre Synchronstimme grausig. Sie hat überhaupt nicht, absolut gar nicht zu ihrem Aussehen und dem Charakter von Lena gepasst. Außerdem ist Lena in den Büchern deutlich "düsterer" gekleidet. Vom Aussehen her hat es also nicht so ganz gepasst. Das ist jetzt aber nur ein kleiner Kritikpunkt.
So, weiter geht's. Ich gehe jetzt mal nicht auf alle Schauspieler ein, nur zu Emmy Rossum muss ich unbedingt etwas sagen. Als ich nämlich erfahren habe dass sie Ridley spielen soll, war ich zwar überrascht, konnte sie mir in der Rolle aber super gut vorstellen. Aber warum ist sie nicht blond, wie sie es im Buch ist? Alle anderen Charaktere sahen dem Buch entsprechend aus, nur sie wurde verändert.

Story
Dass man die Handlung eines Buches nicht detailgetreu und komplett in ca. 2 Stunden stopfen kann ist klar. Und ich finde dafür wurde der Kern des Buches wirklich super verfilmt. Viele komplizierte Dinge wurden sehr, sehr vereinfacht. Aber mittlerweile bin ich ja auch nicht mehr der Meinung, Buch und Film vergleichen zu müssen. Ich denke so was ist einfach unmöglich.
Außerdem wurde Marian Ashcroft weggelassen. Naja, nicht wirklich. Ihre Person und Amma wurden zusammengefasst. Also war Amma deutlich freundlicher zu Lena und die Hüterin der Caster-Bibliothek. Warum auch immer das so gemacht wurde, aber schlimm fand ich es nicht.
Was ich allerdings ziemlich schade finde, ist dass die Geschichte mit Ethans Träumen sehr verkürzt, wenn nicht sogar nur ein bis zwei Mal erwähnt wurde. Das bedeutet nämlich, dass das Lied "Sixteen Moons" komplett rausgenommen wurde. Ebenso die Geschichte mit Ethans Mutter wurde nur kurz angerissen.
Der Ursprung des Fluches wurde ebenfalls verändert und der "neuen" Geschichte angepasst. Am zum Großteil war er immer noch nah am Original. (Die Visionen durch das Amulett von Lenas und Ethans Vorfahren)
Tja, aber jetzt kommt das Ende und da muss ich sagen, wurde ich doch leicht enttäuscht. Mit den Verkürzungen, Änderungen und so weiter habe ich wie gesagt keine Probleme gehabt, weil es wirklich gut gemacht war. Aber das Ende war dann so verändert und komplett verdreht, dass es den Ausgang des Buches ganz anders dargestellt hat. Gut, vielleicht wurde das Ganze so gemacht, weil man sich nicht sicher sein konnte, ob auch "Seventeen Moons" verfilmt wird. Aber ich denke das Ende von "Sixteen Moons" ist nicht wirklich der Ober-Cliffhanger. Das hätte man auch so lassen können. Also für das Ende gab es leider ordentlich Punktabzug.
Wo ich gerade bei Punktabzug bin. Da fällt mir noch etwas zu Lenas Familie ein. Und zwar wurden sehr viele Familienmitglieder schlicht gestrichen und die, die auftauchten (Ich glaube mit Ridley waren es 5 wenn ich mich nicht irre) waren relativ blass gehalten. Aber der Stil wurde wirklich gut interpretiert.

Fazit
Wie oben schon steht, wurde ich positiv überrascht. Dafür, dass ich kaum Erwartungen hatte hat mir "Beautiful Creatures" doch recht gut gefallen. Das Ende allerdings hinterlässt einen ziemlich bitteren Nachgeschmack, weshalb ich nur sehr gute 3 Törtchen vergebe. An das Buch kommt der Film nicht heran, das ist klar. Aber es ist dennoch eine gut gelungene Buchverfilmung insgesamt, die man sich ruhig ansehen kann.
 

Kommentare:

  1. Ich fand den Film richtig gut und sogar besser als das erste Buch :D <3 Ich bin aber auch einfach nur so mega Fan von den Schauspielern gewesen. Kann deine Kritikpunkte aber durchaus verstehen :)

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    1. Bin mal gespannt ob sie noch einen zweiten Film machen. Würde mich freuen. :) Ja die Schauspieler waren wirklich gut. Jetzt müsste alles nur noch näher am Buch sein...

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  2. Ich kenne das Buch gar nicht, habe aber den Film hier rumliegen und wollte den schon seit Ewigkeiten lesen. Von daher werde ich die ganzen Kritikpunkte, die du anbringst durch Vergleich von Buch und Film wahrscheinlich nicht ganz nachvollziehen können, wenn ich mich aufraffe ihn endlich zu sehen. Die drei Törtchen und das besser als erwartet geben mir aber Hoffnung :D

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