10. April 2012 |
(Rezension) Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl by Stephenie Meyer


Autor: Stephnie Meyer
Preis: 15,90€
Seiten: 208
Wertung: 4/5
Originaltitel: The short second life of Bree Tanner
Verlag: Carlsen
Band: 5 von 5
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Inhalt:

Bree Tanner ist eine der neugeborenen Vampire, die Victoria im dritten Band, "Bis(s) zum Abendrot", zu einem dunklen Zweck erschafft. Bree schildert ihre Reise mit der Armee Neugeborener, die aufgebrochen ist, um Bella Swan und die Cullens zu vernichten ... Liebe, Furcht und unheilvolle Entscheidungen prägen vom ersten Augenblick an das kurze zweite Leben der Bree Tanner. 


Zum Buch:

Auch wenn dieses Buch ein unausweichliches und trauriges Ende hatte, wollte ich es trotzdem lesen. Die Chance zu erfahren wie die Welt der Neugeborenen ist und was die Hintergründe des dritten Bandes der Twilight-Saga waren, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Das Cover ist typisch Twilight würde ich sagen. Der deutliche Schriftzug und die Schmetterlingsprägung kennen wir ja schon und ich finde, wie bei den anderen Bänden auch, dass die Cover zwar ganz hübsch, aber nicht gerade auffallend sind.
Der unverwechselbare Schreibstil von Stephenie Meyer war wie zu erwarten wieder wunderbar einfach zu lesen und brachte den Leser ganz nah an die Geschichte heran. Am Anfang holperte es ein wenig aber nach den ersten 10 Seiten ging es wie gewohnt weiter.
Die Geschichte beginnt mitten im Geschehen. Vampirmädchen und Neugeborene Bree ist mit ein paar Anderen auf der Jagd. Von vornerein wird klar, dass Bree nicht vom Durst getrieben, wie die Anderen, durch die Gegend läuft und wahrlos irgendwelche Leute aussaugt. Sie geht eher durchdacht an die Sache heran und hält sich eher wie sie selbst sagt an den "Abschaum", sprich Obdachlose und Prostituierte; allgemein Menschen, die niemand vermissen würde. Diese Tatsache hat mich ziemlich stutzen lassen, Bree war keine von den Cullens, sprich beherrscht und erfahren. Sondern sie war gerade mal drei Monate alt und sollte eigentlich zügellos und halb wahnsinnig vor permanenten Dust sein, was sie aber nicht war. Doch als mir die anderen Charaktere näher gebracht wurden, bekam ich schon einen ganz guten Einblick in den Alltag der Neugeborenen. Und auch, wenn die Autorin sich nicht sonderlich lange mit dem vorstellen der Personen aufhielt, wachsen sie einem doch auf verschiedene Weise ans Herz.
Auf der besagten Jagd freundet sie sich mit Diego an, einem der etwas älteren Vampire. Sie jagen die Nacht hindurch allein und schotten sich von den Anderen aus ihrer Gruppe ab, was diese nicht einmal bemerken. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass Stephenie Meyer uns da eine Liebesgeschichte auftischen wollte, welche aber überhaupt nicht zur Story passte. Bree und Diego werden nach einem Tag gute Freunde und kommen gemeinsam auch hinter all die Lügen, die Riley, der Anführer der Neugeborenen, ihnen aufgetischt hat: die Sonne verbrennt euch, die Cullens wollen euch töten, ihr müsst euch verteidigen. Diese Freundschaft war ganz schön und selbst die Tatsache, dass sie im Wahrsten sinne des Wortes über Nacht entstand, war nicht sonderlich unrealistisch, da diese Vampire normalerweise nur Hass füreinander übrig hatten. Bree und Diego bezeichneten sich selbst als die, die trotz Durst noch vernünftig denken können. Doch diese dazwischengequetsche Liebe konnte ich der Autorin leider gar nicht abkaufen.

Als dem Leser dann die Masse an Vampiren vorgestellt wird, scheint zu aller erst gar nichts sonderlich bedrohlich oder gefährlich. Doch als Riley beginnt die Gruppe anzustacheln, sie dazu zu treiben ihren Jagdinstinkten zu folgen und die Cullens zu vernichten, da wurde mit bewusst was für Kreaturen diese frischen Vampire eigentlich waren. Doch unter Rileys Führung waren sie trotzdem Marionetten. Sie haben ihm blind vertraut und er hat sie geradewegs in den Tod geschickt.
In der Einleitung schreibt Stephenie Meyer, dass sie nach dem Schreiben dieses Buches wünschte, sie hätte das dritte Buch anders enden lassen und ich wünschte es ehrlich gesagt auch. Es ist so traurig dass Bree letzendlich wie alle anderen, sogar Victoria und Riley, sterben musste, obwohl sie es am wenigsten verdient hatte. Was im dritten Teil gar nicht so deutlich wurde, oder ich habe es einfach nur wieder vergessen, war, dass Edward und Bree sich auf gewisse Weise verständigen und sie ihm so die Wahrheit sagen konnte, über all das was die Cullens missverstanden hatten. Diese Tatsache hat mich dann doch ein Stück besänftigt und ich war froh dass nicht alle Fragen ungeklärt und nicht alle Lügen unaufgedeckt blieben.


Fazit:

Ein wunderbarer Einblick in die Welt der Neugeborenen, mit fantastischen Charakteren und einem Schreibstil, der den Leser nur so aus den Socken haut. Ich vergebe 4/5 Eistörtchen, da mir Protagonistin Bree ein wenig zu unbekannt war und ich gern mehr über ihre Persönlichkeit erfahren hätte.


Kommentare:

  1. ich hab das buch auch gelesen und finde deine Rezi sehr passend.
    schua mal hier rein:
    http://la-vie-de-patty.blogspot.de/2012/04/first-award.html

    ich hoffe du freust dich
    lg patty

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  2. Hey,
    vielen Dank. :) Mein erster Award, hehe.

    Liebe Grüße,
    Lisa

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