6. April 2012 |
(Rezension) Bis(s) einer weint by Frau Meier


Autor: Frau Meier
Preis: 8,95€
Seiten: 208
Wertung: 1/5
Originaltitel: Nightlight
Verlag: HEYNE
Band 1 von 1
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Inhalt:

Edward, hör' endlich auf zu jammern - und beiß zu!

Millionen junger Frauen, Mütter und Großmütter weltweit sind der bis(s) zu Tränen rührenden Liebesgeschichte von Bella und ihrem Vampir schwarm Edward verfallen. Und die Millionen junger Männer, Väter und Großväter? Wurden schnöde vernachlässigt! Hier erfahren sie und alle anderen endlich, warum das langsamste Techtelmechtel aller Zeiten tatsächlich so lange gedauert hat.



Zum Buch:

Oh man, um ehrlich zu sein bin ich froh dass das Buch so dünn ist, wirklich ein harter Brocken. Ich hatte mich auf eine Parodie gefreut, die witzig ist und wenigstens ein bisschen an die Bis(s)-Reihe erinnert.
Das Cover ist wirklich lustig und ist im Stil der Originalbücher gehalten, selbst der Schriftzug ist ähnlich. Die Bissstellen am Hals ziehen die Aufmachung schon ein wenig ins Lächerliche, wodurch man sich schon mal auf den Inhalt einstellen kann.
Der Schreibstil war zu meiner Überraschung wirklich gut; leicht und einfach zu lesen.
Ab dem Lesen ging es leider steil abwärts und meine Hoffnungen, dass sich noch etwas ändert blieben unerfüllt. Der Anfang war okay: Belle Goose, ein Mädchen das sich für einfach unwiderstehlich hält, zieht zu ihrem Vater Jim nach Switchblade. Dort lernt sie den attraktiven Edwarz Mullen kennen, den sie von vornerein für einen Vampir hält.
Ich habe die Bis(s)-Reihe gelesen und war sehr begeistert. Doch als ich dieses Buch sah, habe ich mir vorgenommen mich einfach drauf einzulassen und freute mich auf sinnlose Witze. Sinnlose Witze habe ich bekommen und noch viel mehr: Das Buch ist einfach ohne Logik und schlicht dämlich. Ich weiß dass Parodien größtenteils unlogisch, aber furchtbar witzig sind. In diesem Buch waren die Witze einfach so schrecklich und dumm, dass es einfach nicht zum Lachen war. Das eine oder andere Mal musste ich vielleicht grinsen, aber mehr auch nicht.
Da so gar keine Struktur vorhanden war und einfach wild durch die Twilightstory gwühlt wurde, konnte leider nur eins entstehen: Müll.
Ich glaube, dass sogar der Autor teilweise nicht mehr wusste wo in der Geschichte er sich gerade befindet und was eigentlich als nächstes kommt. Alle anderen Charaktere, abgesehen von Belle und Edwarz, waren kaum beschrieben und oftmals wusste ich nicht wer nun wer ist, geschweige denn wer nun eine Person aus den Originalbüchern darstellt.
Ich muss zugeben, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, doch ich habe mir, von dem was ich gelesen habe, einen Eindruck verschaffen können und kann mir denken wie es bis zum Ende weitergeht.


Fazit:

Wer auf eine sinnfreie Handlung und auf noch sinnfreiere Witze steht, dem wird "Bis(s) einer weint" sicher gut gefallen. Ich vergebe 1/5 Eistörtchen, für Schreibstil und Cover.



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