28. März 2012 |
(Rezension) Percy Jackson- Diebe im Olymp by Rick Riordan


Autor: Rick Riordan
Preis: 8,95€
Seiten: 448
Wertung: 4,5/5
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians- The Lightning Thief
Verlag: Carlsen
Band 1 von 5
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Inhalt:

Irgendjemand hat etwas gegen ihn, da ist sich Percy sicher. Ständig fliegt er von der Schule, immer ist er an allem schuld und dann verwandelt sich sogar seine Mathelehrerin plötzlich in eine rachsüchtige Furie. Wenig später erfährt Percy das Unglaubliche: Er ist der Sohn des Meeresgottes Poseidon - und die fiesesten Gestalten der griechischen Mythologie haben ihn ins Visier genommen! Percys einzige Chance: er muss sich mit den anderen Halbgöttern verbünden. 


Zum Buch:

Wie immer fange ich mit dem Cover an, auch wenn ich hierzu nicht wirklich viel sagen kann, außer dass es für mich nach einem typischen Kinderbuchcover aussieht. Die Farben und die Zeichnung sollen, denke ich, vorallem die etwas jüngere Generation ansprechen.
Auch wenn das Buch in die Kategorie "Kinderbuch" eingestuft wird, muss ich sagen, dass es mir ausgesprochen gut gefallen hat. Rick Riordan schreibt sehr einfach aus der Hand und lässt auch mal das eine oder andere Schimpfwort zu, wodurch man durchaus merkte, dass die Geschichte von einem jüngeren Kind erzählt wurde. Doch diese Art des Schreibens machte die Geschichte um einiges lustiger und das Buch bescherte mir den einen oder anderen Lachanfall.
Zu Anfangst war mir Percy schlicht ein wenig zu bockig und des öfteren nervte er mich wirklich.
Doch nach einiger Zeit, als er schon im Camp Half-Blood angekommen ist, da zeigte er immer mehr Stärke und nachdem seine Reise losging hat er mich komplett für sich gewonnen.
Wo ich gerade von Camp Half-Blood rede. Das ist ein Camp für Halbgötter, auch Demigötter genannt. Als ich dann erfahren habe, dass Percy Poseidons Sohn und sein einziges Kind ist, hat mir das Buch umso mehr gefallen. Sehr gut fand ich in dieser Sache, dass Percy tatsächlich das einzige Kind Poseidons war und er nicht an die 50 Geschwister hatte wie die anderen im Camp, denn das hat Percy zu etwas Besonderem gemacht und es kam nicht der Gedanke auf, dass er ersetzbar wäre.
Nebenbei lernen wir auch Annabeth kennen, eine Tochter der Athene und den Satyrn Grover, Percys bester Freund. Beide sind furchtbar lustig; Grover der sich bei jedem Windhauch fast in die Hosen macht und Annabeth die keine Gelegenheit auslässt um Percy eins reinzuwürgen. Irgendwann verstehen die Beiden sich aber einigermaßen als sie merken, dass nicht sie den Streit ihrer Eltern ausfechten müssen, und wer weiß? (Poseidon und Athene haben da so ihre Probleme.)
Der Hauptstrang der Geschichte ist, dass Zeus' Herrscherblitz gestohlen wurde, angeblich von Poseidon. Er bekennt sich Percys Vater zu sein und bittet Percy ihm zu helfen und den Blitz zu suchen da vermutet wird, dass Hades, der Herr der Unterwelt sich die mächtige Waffe unter den Nagel gerissen hat.
Percy, Annabeth und Grover machen sich auf den Weg in die Unterwelt, mit verschiedenen Hintergedanken. Percy ist der Blitz eigentlich total egal; er will nur seine Mutter retten, welche in der Unterwelt gefangen gehalten wird. Grover wartet auf seine Suchlizenz und Annabeth sucht einfach das Abenteuer. Doch alle drei halten auf eine Art und Weise zusammen, die das ganze Abenteuer spannend und einfach schön zu lesen machte.
Außerdem werden noch verschiedene Geschöpfe wie Chimären, Medusa, Zentauren, Furien, Höllenhunde und Minotauren eingebracht, was dem Buch noch das i-Tüpfelchen gab. Teilweise waren die Beschreibungen ein wenig seltsam, geradezu eklig wie diese Fiecher teilweise aussehen mussten. :)

Hinten im Buch konnte man sich noch ein Glossar zur Hilfe nehmen, welches diese Geschöpfe beschreibt und zudem ALLE Gottheiten aufweist, wodurch man sein eigenes Wissen noch ein wenig vertiefen konnte.
Ich habe so gut es geht versucht Vergleiche mit Buch und Film zu vermeiden, bin daran aber kläglich gescheitert und muss jetzt auch dazu meinen Senf geben. Erstmal: Warum sind Percy, Annabeth und Grover im Film schon an die 16? Das habe ich überhaupt nicht verstanden, warum die uns da so einen Schnuckel vor die Kamera setzen, der so gar nicht nach 6. Klasse aussieht.
Dann hatte Annabeth dunkelbraune, glatte Haare; keine blonden Locken. Das hat mich wirklich gestört, da soetwas doch nicht schwer umzusetzen ist. Natürlich war die Story abgeändert, aber so? Der Film wies sehr wenig parallelen zum Buch auf. Klar waren da Percy, Gorver und Annabeth. Percy ist auch Poseidons Sohn und der Herrscherblitz wurde gestohlen, aber einige Dinge waren mir komplett fremd. Aber wenn man (versucht) Film und Buch zu trennen, dann sind Beide auf ihre Weise sehr gut gelungen. Der Film hat mir ausgesprochen gut gefallen und das Buch sowieso. Aber als eine Verfilmung kann man das nicht bezeichnen und wenn, dann ist der Versuch das Buch zu verfilmen leider schrecklich nach hinten losgegangen.


Fazit:

Ein Kinderbuch das auch ältere begeistern kann und ich bin froh, dass die Folgebände schon erschienen sind. Ich vergebe 4/5 Eistörtchen. :)



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